Auf das Glück!

Sensommarn speglas uti brännvinets tår

Nach dem frühem Tod von Dan Andersson wurden in seinen Papieren viele Gedichte und Lieder gefunden, darunter der folgende Text, der erkennbar als Lied gedacht war. Warum aber ist er in keiner Werkausgabe abgedruckt? (Därom se även: Schwedische Skalden)

 

I dag klev jag opp ur mitt legda bås,
och klädde mig skönt uti bälte och krås.
Och si solen stod gladelig på himmelens pell,
och vinden var kärlig som en gammal mamsell.
Och då sjöng jag, må satan ta suckan och tår,
när stormen han dansar – filibom vad det går!

Ich sprang heute auf vom geborgten Bett,
mit Gürtel und Kragen mich machte adrett.
Sieh, die Sonne stand froh, es gluckte der Quell,
und der Wind war sanft wie ‘ne alte Mamsell.
Und da sang ich, dem Satan ein Seufzer und Schluck!
Laß den Sturmwind nur tanzen – filibum auf das Glück!

 

Må glädjen stå hög som en majstång i byn,
när fiolsången skallar vid skogarnas bryn.
När som sensommarn speglas uti brännvinets tår,
medan storstormen dansar – filibom vad det går!

Ja, Freude so hoch wie der Maibaum im Dorf
kling’ im Fiedelgesang über Heide und Torf!
Wenn sich Spätsommer spiegelt im Branntwein beim Schluck,
mag der Wirbelsturm tanzen – filibum auf das Glück!

Übersetzung   k-r u

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