Dan Andersson
1888 - 1920

Dan_Andersson_570.jpg Dan Andersson. Es gibt wohl kaum einen anderen schwedischen Dichter, dessen Gedichte so viele Komponisten und Troubadoure zur Vertonung reizten und so oft vertont wurden. Was in seiner Lyrik „unmittelbar fesselte [...], war das Naturgespür. In Svarta ballader kombinierte er Realismus, Naturromantik und konfessionslose Religiosität auf eine Weise, die ganz neu war für schwedische Poesieleser. Tiggarn från Luossa (Der Bettler von Luossa), En Spelmans jordafärd (Spielmanns Erdfahrt), Till min syster (An meine Schwester), Gillet på vinden (Die Feier in der Dachkammer) und andere wurden Standardnummern in Anthologien mit schwedischer Lyrik. Das meiste von Dan Anderssons Poesie erschien erst nach seinem Tod als Buch.” (Knut Warmland in: Die Schneeharfe. Schwarze Lieder von Dan Andersson, München 2018)