Jugendgedichte I, Nr. 17

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Glücklich, wer sachte
zieht in Betrachte
unsrer Zeiten Raserei,
sieht ihre Ziele,
bleibt aus dem Spiele,
singt und bezwingt die Trübsal doch.
Auf, laßt uns trinken,     :||:
Gläser leeren, leben hoch.

Uns plagt kein Sorgen
in finstren Burgen
um Truhen Gold in dumpfer Luft.
Scheinen gering wir,
frei jedoch sind wir,
niemand zu uns seine Anklage ruft.
Auf, laßt uns trinken,     :||:
Momus griene aus der Gruft.

Sitz nicht und seufze,
steh auf und schneuze!
Hast du enttäuscht deinen König, dein Land?
Mutig nun wage,
frisch auf, Courage!
Nimm so wie wir dein Glas in die Hand.
Auf, laßt uns trinken,     :||:
ehren unser Freundschaftsband.