Fredmans Episteln, Nr. 27

die seine letzten Gedanken enthält.

Alt ist der Greis, das Uhrwerk läuft ab,
Zeiger und Stunden nimmer weilen,
Tod zu dem Glase sein Stundenglas gab
und umringt die Flasche mit Pfeilen.
Durstig ich schau meinen Stern, meine Sonn.
Wandersmann, hör meinen Violon!
V:cllo. - - - Mowitz, dein Diener muß eilen.

Lieblicher Schoß und Busen so warm!
Blumen, schon längst des Todes Beute,
gaben dem Vater, zu Qual mir und Harm,
Wollust, da mein Leben er zeugte.
Beide nun schlafen. Prosit trotz Verdruß!
Sing, Mowitz, singe vom Tränenfluß,
V:cllo. - - - als man Zypressen streute.

Torkelnder Schatten, trunkenes Sein,
Bacchus im Tode noch ich wähle,
Zunge ist blasig von Branntwein und Wein,
spürt des Vaters Blut, seine Seele.
Freia und Bacchus, umgebt ihn mit Schein!
Mowitz, dann zu meiner Ahnen Gebein
V:cllo. - - - sich meine Asche geselle!