Carl Michael Bellman — feurige Lyrik aus dem schwedischen Rokoko.

Schon in jungen Jahren erhielt er den Ehrentitel Anakreon des Nordens.

zu Fredmans Epistel 33 von C M Bellman
Peter Dahl: “Mowitz wirft Hut und Perücke in die Wellen und trinkt aufs Wohl der ganzen Welt.”


Der Anacreon-Verlag widmet sich im besonderen Maße dem schwedischen Dichter Carl Michael Bellman (1740-95), einem der strahlendsten Genies der europäischen Lyrik. Er war zugleich ein hervorragender Schau­spieler, Sänger, Lauten­spieler und Imitations­künstler: im Theater, in den Wirts­häusern, in den Salons der Bürger und bei den Mittwoch­soireen von König Gustaf III. Schon in jungen Jahren erhielt er den Ehren­titel Anakreon des Nordens. Bellman malte mit der Sprache Bilder — zart, rabiat, erotisch, komisch, und er ist heute noch so präsent und populär wie zu seinen Tagen in der wohl größten Blüte­zeit der schwedischen Kultur. Seine Werke in ihrem ganzen Facettenr­eichtum dem Leser — und Hörer! — nahe­zubringen, ist Anliegen des Anacreon-Verlags.

Wer von Bellmans Werken spricht, meint vor allem seine Fredman­dichtung. Viele dieser Lieder, die Bellman dem nach Schön­heit und Brannt­wein dürstenden Hof­uhrmacher Jean Fredman in den Mund gelegt hat, sind in Schweden auch heute noch in aller Munde; viele sind auch außer­halb Schwedens populär geworden und wurden in über 20 Sprachen über­setzt.

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