Stimmen zu den Bellman-Büchern

Glänzend geschriebene Bellman-Biographie erstmals für den deutschsprachigen Raum verfügbar.

Thomas Sick
Zuckmayer Jahrbuch Band 3, Jahrgang 2000

*

Eine schöne Biographie rückt jetzt den ‘schwedischen Anakreon’ auch bei uns näher. Dem Engländer Paul Britten Austin blieb es vorbehalten, die bisher beste Beschreibung und Interpretation jenes Lebens zu liefern, das sich ‘spielerisch, wie die Weingirlanden des Rokoko über einem Türbogen’ (der Autor) darstellte. Nur heiter also? Wohl nicht. Denn obgleich Bellman fast unentwegt Lust und Liebe besang, stand stets ein dunkler Grundton im Raum: Gevatter Tod strich den Baß. [...] Wenn der Protagonist C. M. Bellman nach wie vor erstaunlich jung wirkt – woran liegt es? Eventuell auch an Austins Buch, das nun endlich übersetzt worden ist und ein subtiles Portrait zeichnet, dessen Farbskala feine Nuancen enthält.

E. Neubronner
Südwestpresse, 10.12.1999

*

Sein Buch ist eine farbige Sozialgeschichte der Fischstände, Schnapsbrennereien, Kneipen, Gefängnisse, Schuldtürme, Spinnhäuser und Manufakturen der Stadt und zugleich eine Galerie jener künstlerischen Freunde Bellmans, deren Bedeutung erst seit kurzem gewürdigt wird.

Stefan Opitz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.6.1998

*

Eine enorme und sehr sprachgetreue Übersetzungsarbeit. [...] Dafür wurde der glühende Bellman-Enthusiast Klaus-Rüdiger Utschick 1995 mit einem Preis und einem Stipendium der Schwedischen Akademie belohnt. Die sehr schönen – und preiswerten – Bücher werden von ihm selbst gestaltet. Laßt uns hoffen, daß er es schafft, diese große und wichtige Introduktionsarbeit weiterzuführen. Und laßt uns dieser Arbeit das Interesse erweisen, das sie verdient!

Gunnar Hillbom
Hwad Behagas N:o 4 / 1996

*

Ich bin sehr beeindruckt von deinen Übersetzungen und genieße sie, als hörte ich Bellmans Stimme in deutscher Sprache.

Sven Thorén
Herausgeber der religiösen Dichtung Bellmans (StU 15), 20.3.1997

*

Große Leistung von Klaus-Rüdiger Utschick, der Bellmans Liederzyklen Fredmans Episteln und Gesänge sowie andere Werke Bellmans ins Deutsche übertragen hat.

Paul Britten Austin
im Vorwort seiner Bellman-Biographie, 1998

*

Utschicks Übersetzung ist durchweg kongenial. Er folgt getreu Bellmans wogenden Alexandrinern, und die Gesangstexte passen ebenso genau zur musikalischen Form. Da das Buch außerdem die Originalillustrationen der Gebrüder Martin enthält und einen vollständigen, mit dem schwedischen Text komplettierten Musikteil aufweist, ist es mit ‘goldenen Lorbeeren geschmückt’.

Bengt Jonshult
in Hwad Behagas, Nr. 3 / 2006.

*